Blog-Carnival: Kollaboratives Lernen

Markus von FI.de hat am Blog-Carnival des Fernstudientages teilgenommen und mich darauf aufmerksam gemacht.

  • Was hat Ihnen im Fernstudium/Fernlehrgang den Austausch mit Kommilitonen/innen erleichtert?
    Von den Austauschmöglichkeiten, die ich bisher genutzt habe, war das vor allem der persönliche E-Mail-Austausch, den ich am effektivsten fand. Die OU-internen Foren sind zwar ganz nett, aber manchmal wegen der schieren Menge an Nachrichten kaum zu bewältigen. Das Tutorenforum, in dem deutlich weniger Mitstudierende teilnehmen, sind da manchmal besser, allerdings habe ich bei einigen Kursen einfach auf deren Verwendung verzichtet, weil sie mich persönlich nicht weitergebracht haben. Insgesamt muss ich sagen, dass der Austausch zu anderen OU-Studenten bei mir etwas zu kurz kommt.
  • Welche Angebote seitens Ihrer Fern(hoch)schule, mit Ihren Fernlehrenden in Kontakt zu treten, haben Sie gerne genutzt?
    Wie gesagt, vor allem die internen OU-Foren. Manchmal organisieren die Studenten selber auch Foren, Gruppen oder regelmäßige Chats (z.B. über ICQ, MSN, o.ä.), die sie dann in den internen Foren “bewerben”, aber davon konnte ich bisher nicht profitieren, weil viele der Diskussionen doch sehr allgemein sind (“Wie geht es dir heute?”, “Och, heute habe ich Kopfschmerzen…”, usw.). Manchmal werden diese “externen” Diskussionsmöglichkeiten auch nur deshalb angeboten, weil die OU teilweise strikte Regeln in ihren eigenen Foren hat (z.B. keine Diskussion über TMA-Fragen, keine Nennung von Noten), und viele Studenten diese Regeln umgehen möchte. Manche Moderatoren in den Foren handhaben die Regeln auch unterschiedlich, was manchmal echt nervt.
  • Welche interaktiven Lernformen haben Sie im Rahmen Ihres Fernlehrgangs/Fernstudiums überzeugt?
    Hm, gute Frage. Die OU bietet viele Lernprogramme an, z.B. gab es im Kurs Biologische Psychologie (SD226) eine Mikroskop-Anwendung, mit der man Gehirnschnitte einer Maus untersuchen konnte. Das war ziemlich gut gemacht. In der Regel finde ich diese Software-Anwendungen der OU sehr gelungen. Was mich nicht überzeugt hat, war die Gruppenarbeit im Projekt DZX222. Insgesamt hat der Kurs ja eine fünftägige Präsenzphase ersetzt und meiner Meinung nach funktionierte das gar nicht gut (weder die Betreuung noch die kollaborative Zusammenarbeit). Könnte ich mich nochmal entscheiden, würde ich die fünf Tage lieber in UK verbringen.
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