Klausureindruck

Hier nun mein Eindruck von der Klausur am vergangenen Montag.

Zunächst mal sind wir schon relativ früh angekommen. Wir hatten uns dann doch noch für die Anfahrt mit dem Auto entschieden, nur die Parkplatzsituation hat uns erst ein wenig Sorgen gemacht. Nachdem wir aber mehrere Stunden geparkt hatten und „nur“ einen 5-€-Strafzettel für Parken ohne Parkschein kassiert haben, können wir fast schon mit schwäbischem Stolz sagen: Das war ja billig! 🙂

Ich hatte zuerst erwartet, dass zur Klausur Leute aus verschiedenen Kursen zusammengewürfelt werden. Umso erstaunter war ich, als auf dem Aushang für die OpenUniversity Exams nur DSE212 für Montag angegeben war. Damit war klar, dass wir wohl eher weniger Leute sein würden. Dass es dann doch nur 4 werden würden, hat mich umso mehr überrascht (angemeldet waren 5, aber eine/r kam nicht).

Zur Klausur kann ich eigentlich nur sagen, dass ich ziemlich unzufrieden bin mit meiner Leistung. Die erste Aufgabe war ganz OK, es lief ganz gut und ich glaube, dass ich den Teil auch ordentlich abgeschlossen habe. Für den nächsten Teil standen dann zwei Aufsätze zu Kapiteln aus Buch 1 an. Ich hatte mich ganz intensiv auf die Themen Persönlichkeit und Lernen vorbereitet, und bereits beim ersten Aufsatz zum Thema Persönlichkeit stellte ich so nach zwei Dritteln fest, dass ich aber ziemlich am Thema vorbeischrieb. Ich habe gerade nochmal gegensteuern können, also ganz schlecht wird es wohl nicht werden, aber so richtig gut wird es wohl auch nicht.
Im Grunde ging es bei diesen Aufsätzen darum, das umzusetzen, was man in den TMAs vorher schon gemacht hat. Gerade beim Thema Lernen konnte ich das nicht richtig umsetzen, und ich glaube, dass ich die Frage einfach nicht beantwortet habe. Zu viel Theorie aufgelistet, zu wenig auf die Frage eingegangen und vor allem, zu wenig Beispiele angeführt. Das ist insofern schade, weil ich gerade für das Thema Lernen der Überzeugung war, das richtig gut zu können. 😦
Es verblieb dann noch Teil 3, ein weiterer Aufsatz zu einem Kapitel aus Buch 2. Da entschied ich mich für Sprache und Bedeutung. Bis dahin hatte ich bereits über 2 Std. damit verbracht zu schreiben, zu schreiben und zu schreiben, sodass zum einen meine Konzentration schon längst flöten gegangen war und zum anderen meine Hand erheblich schmerzte. (An dieser Stelle möchte ich dem Korrektor, der meine Sauklaue entziffern darf, mein herzliches Beileid aussprechen. 😉 )
Ich habe mich zwar noch angestrengt und versucht, das Beste daraus zu machen, aber 5 Minuten vor Abgabe war einfach Schluss. Ich beendete meinen Satz und legte den Stift zur Seite. Ich schätze, dieser Teil ist auch nicht wirklich gut geworden. 😦

Insgesamt kann ich sagen, bin ich jetzt erstmal froh, dass es vorbei ist. Ändern kann ich es ohnehin nicht mehr. Durchgefallen werde ich wohl auch nicht sein, aber ob ich das von mir anvisierte Pass 2 halten kann, bezweifle ich doch sehr. Ich kann nur hoffen, dass es nicht schlechter wird als Pass 3. Irgendwie war die Erfahrung aber auch nützlich, weil ich mich für kommende Klausuren besser und gezielter auf das eingehen auf die Fragestellung unter Zeitdruck vorbereiten kann.

Gott sei Dank steht dieses Jahr keine Klausur mehr auf dem Plan. Regulär ist die nächste Klausur erst nächstes Jahr fällig, alle weiteren Kurse werde ich bis dahin mittels TMAs und ECAs über die Runden bringen. Und ein bisschen Pause habe ich mir schon verdient. 😉

Advertisements

Ein Gedanke zu „Klausureindruck

  1. DITO!!!
    *grins* genau so lief es bei mir auch 🙂 bin aber aus dem norden, wir waren auch nur ganz wenige (5) und bei uns haben 4 (!!!) leute gefehlt. das mit der sauklaue hat mich auch erwischt, hoffe das kann überhaupt jemand lesen 😉 freu mich drauf, wenn du hier wieder weiter schreibst!

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.