Arts faculty: 10-Credit-Kurse werden eingestellt

Wie ich gerade im Northern European Meeting lese, wird die OU die 10-Credits-Kurse (pardon, Module) einstellen. Zum einen ist die Anzahl derer, die die Kurse studieren, zu gering um die Kurse weiterzuführen, zum anderen konnte die OU nicht erkennen, dass es nach der Belegung dieser Short courses meist nicht zur Fortführung des Studiums kommt, was die OU sich sicherlich erhofft hatte.

Sehr schade, denn gerade die Short courses aus dem geisteswissenschaftlichen Angebot der OU haben mich angesprochen. Gerade solche wie Essay writing o.ä. halte ich außerdem für Anfänger sehr hilfreich.

NACHTRAG: Die Meldung gilt vorerst nur für die Arts Faculty. Obwohl das in der Überschrift steht, wollte ich das nochmal erwähnen. Über andere Fakultäten ist mir bisher nichts bekannt.

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4 Gedanken zu „Arts faculty: 10-Credit-Kurse werden eingestellt

  1. Bei uns in Maths & Computing merkt man davon noch nichts. Aber dafür sind unsere Degrees vor einiger Zeit auch komplett neu aufgegleist worden.

  2. Naja, der Spardruck wird wohl auch auf andere Fakultäten zukommen. Ich meine, dass Maths & Computing dem schon durch die neue Strukturierung des BSc nachgekommen ist. Auch die Social Sciences haben sich schon bemüht – wobei es da auch eher wenige 10-Credits-Kurse gibt. Evtl. noch welche im Bereich Sciences, aber da gibt es auch viele Residential schools mit 10 oder 15 Credits, und die werden ohnehin langfristig abgeschafft.

  3. Hm, die 10-Punkte-Kurse haben mir immerhin die Gelegenheit gegeben, genau auf meinen (leider bekanntermaßen kümmerlichen) Credit Transfer aufzufüllen, ohne die hätte ich ein komplettes Programm durchziehen müssen. Allerdings kann ich gut verstehen, dass die Kurse wenig beliebt sind auf beiden Seiten: Für Universität wie für Student sind die Aufwände im Verhältnis zum Ertrag überproportional, selbst ohne Examen. Ich denke, 10-Punkte-Kurse sind da näher an der Hälfte als an einem Drittel der 30-Punkte-Äquivalente. Hinzu kommt (aus meiner Sicht), dass die angebotenen Kurse zu selten ‚echte‘ inhaltliche Module waren, sondern doch meist so Methodiksachen.

    Ansonsten scheinen die Kurse am chronischen OpenU-Humanities-Syndrom zu kranken, viel zu viel Inhalt in viel zu wenig Zeit durchzunehmen. Ein weiterer Aspekt: Wenn die OpenU 10-Punkte-Kurse dediziert als Appetithäppchen für die größeren und langfristigen Engagements anlegt, muss für so einen Leonardo-A178 auch mal mehr drin sein als 5-Euro-Trivialbüchlein. Da kommt sicher vieles zusammen, und die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen machen die Entscheidung besonders leicht.

    • Es stimmt schon, und es ging mir bei A177 auch so: Verdammt viel Inhalt in kurzer Zeit. Eigentlich hätte man daraus einen 30-Credit-Kurs machen können. Auf der anderen Seite weiß ich jetzt auch in ungefähr, was mich bei einem 60-Credits-Kurse der Humanities erwarten würde, sollte ich da jemals was belegen wollen.

      Es gibt so ein paar Kurse, bei denen ich es extrem schade finde, z.B. Start Writing Essays, oder ähnliches. Diese Kurse sind sicherlich bereichsübergreifend sinnvoll, weil Essayschreiben ja doch in mehr Disziplinen vorkommt als nur in den Humanities.

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