Abkürzungen

Hier eine kleine Erläuterung der Abkürzungen, die häufig in meinen Beiträgen vorkommen und die vielleicht für Nicht-OU-Studenten etwas kryptisch sind.

Kurse
Bei der OU tragen Kurse neben ihrer Bezeichnung auch noch einen Code. Häufig besteht der aus zwei oder drei Buchstaben und zwei oder drei Ziffern.

Die Kurse, die ich belege und die ich daher auch häufiger nur beim Code nenne, sind:

  • DD121 – Introduction to the Social Sciences I – abgeschlossen Oktober 2007
  • DSE212 – Exploring Psychology – abgeschlossen Juni 2008 (Note: Grade 2 PASS)
  • DSE232 – Applying Psychology – abgeschlossen November 2008, (Note: Grade 2 PASS)
  • DZX222 – Exploring Psychology project – online version abgeschlossen Januar 2009, (Note: Grade 2 PASS)
  • SD226 – Biological psychology – exploring the brain – abgeschlossen Oktober 2009, Note: Grade 2 PASS
  • A177 – Shakespeare: an introduction – abgeschlossen Januar 2010
  • ED209 – Child development – abgeschlossen Oktober 2011 – Note: grade 3 PASS
  • DD303 – Cognitive psychology – abgeschlossen Oktober 2014: grade 2 PASS
  • DD307 – Social psychology – critical perspectives on self and others – abgeschlossen Oktober 2012 – Grade 2 PASS
  • D171 – Introduction to counselling – abgeschlossen Juli 2013 – Note: PASS

Die Kursbezeichnungen und Codes können sich im Verlauf meines Studiums noch ändern, weil die Kurse nach einer vorgegebenen Zeit überarbeitet werden. Es kann sein, dass Kurse umbenannt, mit anderen Kurs zusammengelegt, auf mehrere Kurse verteilt werden, auch neue Kurse können entstehen, die im Moment noch nicht Bestandteil des Studienplans sind. Bei unbekannten Abkürzungen lohnt sich also immer wieder ein Blick hier rein. Ich werde die Seite auf dem Laufenden halten.

Abkürzungen – Hausarbeiten

Hier noch eine Erläuterung der anderen OU-typischen Abkürzungen.

  • TMA – Tutor-marked assessment: Es handelt sich um eine Einsendearbeit, die per Post an den Tutor geschickt und von diesem benotet und zurückgeschickt wird. Je nach Kurs ist der Aufbau und Umfang dieser Hausarbeiten unterschiedlich. In den Sozialwissenschaften ist es üblich, zu einer bestimmten Fragestellung Aufsätze/Erörterungen zu schreiben, die dann bestimmte Theorien/Konzepte aus den Lernmaterialien behandeln. Von den TMAs gibt es mehrere pro Kurs, sodass in jeder TMA auch nur ein kleiner Teil des Stoffs abgehandelt wird. Je höher der Kurs ist, umso mehr eigenständige Ideen sollten in die Hausarbeit mit einfließen.
  • eTMA – electronically submitted Tutor-marked assessment: Im Grund dasselbe wie TMA, nur dass man die Möglichkeit hat, die Arbeit über das elektronische Abgabesystem der OU zu verschicken, und nicht mit der Post versenden muss. Wird tatsächlich erst seit relativ kurzer Zeit bei der OU eingesetzt, und hat sich auch noch nicht bei allen Kursen durchgesetzt, wird aber immer beliebter. Bisher habe ich nur die Variante verwendet.
  • ECA – End-of-course assessment: Dabei handelt es sich um eine Hausarbeit, die am Ende des Kurses als Zusammenfassung über den gesamten Stoff geschrieben wird. Meist wird eine ECA als Ersatz für eine Klausur in kürzeren Kurse angeboten, bei denen der zusätzliche Aufwand nicht gerechtfertigt ist (z.B. die Organisation einer Klausur und die Anreise der Teilnehmer zur Klausur). Bisher musste man diese direkt in zweifacher Ausfertigung und unterschrieben an die OU schicken. Eine elektronische Abgabe war bisher nicht möglich, wurde aber vor kurzem eingeführt. Die Benotung erfolgt durch mir nicht bekannte Korrektoren, und die Notenvergabe wird dann am Schluss durch das „Board“ diskutiert, evtl. wird hier über eine Anhebung/Senkung der Bestehensgrenze o.ä. diskutiert. Die Hausarbeit bekommt man nicht benotet zurück, sondern erhält nur Nachricht über die Note selber.
  • CMA – computer-marked assessment: Bisher habe ich eine solche Einsendearbeit noch nicht machen müssen (und werde wohl auch nicht in den Genuss kommen), die Anwendung von CMAs kommt wohl hauptsächlich bei Mathe und Informatikfächern vor. Kurzum ist das die automatische Korrektur, die durch den Computer erfolgt. Ich denke, dass man dann eben Multiple Choice-Aufgaben gestellt bekommt, und entsprechend nur die richtigen Antworten ankreuzen muss.

Es gibt noch einige Abkürzungen, die die Benotung betreffen (OAS, OCAS und OES), allerdings habe ich bisher damit noch nichts zu tun gehabt. Das wird für mich vermutlich erst mit dem Kurs interessant, in dem auch eine Klausur stattfindet und nicht nur rein über die Einsendearbeiten benotet wird. Wenn ich das System also verstanden habe, dann schreibe ich etwas mehr dazu.

Sonstige Abkürzungen

Es gibt noch einige allgemeine Abkürzungen und Begriffe, die ich vielleicht auch hin und wieder benutze und die ich dann nicht jedes Mal neu erläutern werde.

  • OU – Dies ist kurz und knapp die Abkürzung für Open University.
  • OUSBA – Open University Student Budget Account. Dabei handelt es sich um die Finanzierungsgesellschaft der OU, bei der man seine Kurse vorfinanzieren und dann in Raten abstottern kann.
  • OUSA – Open University Students Association. Die Studentenvereinigung der OU.
  • ISIC – International Student Identity Card. Internationaler Studentenausweis.
  • NUSWas es genau heißt, weiß ich leider nicht. National Union of Students (Dank an Halvor). Es handelt sich dabei um eine ISIC-Sonderkarte der OU Karte, mit der man Rabatt bei Amazon und anderen Unternehmen – hauptsächlich in UK – erhält.
  • ELQ – equivalent or lower qualification – Bezieht sich auf Studenten, die bereits einen ersten Abschluss besitzen und deren OU-Studium zu einem weiteren Abschluss führt, der entweder gleichwertig oder niedriger anzusiedeln ist, als der erste Abschluss. Diese Unterscheidung ist deshalb so entscheidend, weil die britische Regierung eine Kürzung der Gelder für ELQ-Studenten beschlossen hat (Stand April 2008).