Ne, keine fünf Tage

Gestern noch gebloggt, dass es ca. fünf Tage dauert, ehe ich mein Zeugnis anfordern kann.

Nö. Heute morgen lag die Mail im Postfach, dass ich den Abschluss formal akzeptieren kann.

Sieht im StudentHome sehr unspektakulär aus. Man sieht es noch nicht einmal auf den ersten Blick, erst wenn man auf „Study record, funding and advice for BSc (Honours) Psychology“ klickt. Dort steht unter Status:

Accept_qualification

Dann gelangt man in eine neue Maske, die der Bestellung von Kursen sehr ähnelt.

Hier erfährt man dann auch die Klassifikation (meines wird ein Upper Second-class Honours) und als Ausstellungsdatum steht bei mir 31.12.2014.

Und das war es auch. Achso, ganz zum Schluss kann man sich noch für eine Degree ceremony entscheiden (ich weiß nicht, ob ich eine machen werde) und dann steht da noch, dass ich jetzt hinter meinem Namen folgendes schreiben darf: BSc (Hons) Psych (Open)

Gleich im Anschluss kann ich noch mein Diploma Supplement herunterladen, was ich dann auch getan habe. Und damit wäre es geschafft. 😉

Advertisements

Werbung für die OU – Eine gute Idee?

Vor einiger Zeit erhielt ich eine E-Mail eines OU-Mitarbeiters, in der er mich bat, hier auf meinem Blog quasi Werbung für die OU zu machen. Er gab mir einen Link und wollte, dass ich diesen hier auf meinem Blog platziere. Im Grunde sind auf dieser Seite nur die Kontaktdaten für die OU für deutsche Studenten zu finden, ein paar Testimonials deutscher Studenten und noch einige andere Infos.

Ich habe mir die Seite kurz angesehen, mich dann aber doch entschieden, hier nichts zu veröffentlichen. Und ehrlich gesagt wollte ich mich dann auch nicht weiter dazu äußern. Ein paar Tage später konnte ich dann auf dem Blog tenpencepiece.net sehen, dass die Anfrage durch die OU dort Früchte getragen hat: Der Blog-Betreiber hat den Link veröffentlicht.

(Das ist keine Kritik. Es steht jedem Blog-Betreiber frei, selbst zu entscheiden, was veröffentlicht wird und was nicht. Und ich respektiere Tims Entscheidung, dass er den Link veröffentlicht hat.)

Ich hatte an der Stelle das Thema Werbung für die OU abgehakt. Vor ein paar Tagen dann fragte der Mitarbeiter nach, ob ich seine erste Mail überhaupt gelesen hatte. Das fand ich schon arg nervig, aber ich sah ein, dass ich ihn ganz ohne Antwort nicht los werden würde. Also schrieb ich ihm folgende Zeilen:

Hello X,

Yes, I did receive your previous e-mail. However, after some consideration I have decided not to advertise the OU on my website. First of all, most people coming to my site are already OU students and either know the site you have mentioned or they do not search for this kind of information.

Secondly, after having studied with the OU for such a long time, and having experienced various ups and downs, I do not feel like recommending the OU to European students. I believe that there are better options out there for them to try.

Kind regards,

Ich stehe zu meinem Standpunkt und glaube, dass die Optionen – vor allem im Masterbereich – an anderen Fernhochschulen in Großbritannien besser sind als an der OU. Zumal die OU in manchen Fachbereichen gar keine Angebote mehr hat (Social Sciences im postgradualen Bereich). Ich würde sogar so weit gehen zu sagen, dass die immensen Kostensteigerungen bei der OU in keinem Verhältnis zum Angebot stehen, zumal immer mehr Kurse als reine Online-Kurse angeboten werden, also auch keine schriftlichen Materialien mehr versandt werden. Obwohl die OU sich gerade bei der Wissensvermittlung enorm viel Mühe gegeben und hervorragendes Lernmaterial herausgegeben hat, das didaktisch kaum zu toppen ist, ist sie meines Erachtens gerade dabei, den guten Ruf zu zerstören, den sie über Jahre hinweg aufgebaut hat.

Tatsächlich bin ich soweit, Studieninteressierten die University of London zu empfehlen, selbst wenn dort in manchen Fächern nur reine Leselisten herausgegeben werden, was ja nun so gar nichts mit Didaktik zu tun hat.

MyReferences – Bibliographie-Tool der OU

Die OU hat das Tool MyReferences für alle Studenten freigeschaltet. Damit kann man Literaturverweise abspeichern und im Anschluss eine Bibliographie erstellen lassen.

Da ich für TMA04 bereits Zotero verwende, habe ich alle Verweise nochmal in MyReferences importiert um die Brauchbarkeit des Tools zu testen. Ich denke, dass die OU vermutlich bald (oder vielleicht auch schon längst) eine Schnittstelle zur Library einrichten wird, damit dort gefundene Literatur direkt in MyReferences übernommen wird. Das ist insofern praktisch, als dass man dann die Daten nicht erst in eine Datei lokal auf dem Rechner speichern muss, um sie dann in die eigene Software zu importieren. Das habe ich bisher mit Zotero so gemacht.

Die Bedienoberfläche ist relativ bescheiden. Man hat die Möglichkeit, Ordner anzulegen, also z.B. wenn man für verschiedene TMAs/Kurse verschiedene Verweise hat. Letztlich bietet das Tool noch an, eine Bibliographie zu erstellen. Dazu kann man entweder einzeln die abgespeicherten Artikel anwählen, die in der Bibliographie-Liste erscheinen sollen, oder aber man wählt einfach den Ordner aus, in dem die Verweise liegen. Wenn man also brav alle gewünschten Verweise in einem Ordner bereithält, erspart man sich das Durchklickern durch (möglicherweise) ellenlange Listen.

An Zitierweisen stehen zur Verfügung: Harvard, OU-Zitierweise der Health and Social Care Faculty, Modern Humanities Research Association und MLA 7th Edition. Für meine Kurse muss ich in der Regel die APA-Zitierweise verwenden. Ich weiß, dass Harvard ein wenig anders ist, MHRA und MLA kenne ich nicht, sodass ich mich für Option 2 (Health and Social Care) entschieden habe. Sieht zumindest auf den ersten Blick korrekt aus.

Man kann die Liste mit Verweisen dann exportieren lassen: entweder als HTML-Datei, als RTF-Export oder GoogleDocs-Export. Ich habe zuerst den RTF-Export gewählt und hatte gleich komische Steuerzeichen drin. Sowohl HTML- als auch GoogleDocs-Export sehen etwas lieblos aus, aber zur Not kann man die Angaben per Copy&Paste in sein Worddokument übertragen.

Im Grunde erledigt das Tool also genau das, was es soll: Es speichert etwaige gefundene Literatur zum Thema ab, man kann es in Ordner sortieren und am Ende erhält man auf Knopfdruck (eigentlich eher 3-4 Knopfdrücke) eine Literaturliste, die man ohne größeres Trara an seine TMA hängen kann. Zotero ist irgendwie schöner und auch nicht so schwer zu bedienen, aber wer sich den Stress mit externer Software nicht geben will, ist bei MyReferences goldrichtig. Andererseits, falls mal der OU-Server ausfällt, fährt man mit einer Standalone-Anwendung auch nicht schlecht.

Klausurort – Diesmal Frankfurt/M. statt München?

Das Datum für meine Klausur im Herbst steht schon fest: Es wird der 11. Oktober von 10 bis 13 Uhr sein. Leider steht dort aber nicht, wo genau die Klausur geschrieben wird. Ich nehme mal an, dass es in München dann wieder in der Kistlerhofstraße stattfinden wird.

Diesmal möchte ich die Klausur aber in Frankfurt/M. schreiben, einfach weil die Zugverbindungen dorthin besser sind. Die Anreise mit dem Auto war bisher zwar nicht problematisch, aber mir war das doch ein bisschen zu stressig. Leider sind die Zugverbindungen nach München von hier aus katastrophal, während es ganz gute Verbindungen nach Frankfurt gibt.

Mich würde nun interessieren, ob es realistisch ist, innerhalb von 30 Minuten vom Frankfurter Hauptbahnhof zum Klausurort zu gelangen. Weiß jemand, wo sich der Klausurort in Frankfurt befindet? Wie ist die Verbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln? Habt ihr Erfahrungen mit dem dortigen ÖPNV?

OU-Kursgutscheine in Höhe von £100 auf Platform zu gewinnen

Wer seine Erfahrungen mit der OU in einen Satz packt, kann einen Course voucher in Höhe von £100 gewinnen. Dazu muss ein Kommentar unter diesem Artikel eingetragen werden. Die Verlosung läuft noch bis zum 04. April 2012. Ach, und man muss ins StudentHome eingeloggt sein, um einen Kommentar posten zu können.

Viel Glück! 😉

Geöffnet

Halleluja. Die Kursseite für DD307 ist geöffnet.

Da die OU gerade erst in den letzten Tagen einige Designänderungen angebracht hat, ist die Navigation erstmal gar nicht so leicht. Immerhin habe ich jetzt den Study Calendar als PDF zum Herunterladen gefunden – also nicht die Moodle-Version im Printmodus, sondern das, was man früher als Papierversion hatte nun als PDF. Das ist viel übersichtlicher für mich. Auch der ominöse Course Guide, über den jeder rätselte, weil er nicht im Paket enthalten war, steht jetzt zur Verfügung – leider nur online.

Ich werde die nächsten Tage damit zubringen, die Dinge herunterzuladen, die ich dringend benötige (sofern das möglich ist), und mich ansonsten so langsam ans Lernen zu machen. Für die ersten drei Wochen steht einiges auf dem Programm.

Gebühren für europäische Studenten – Stabilität und Gleichheitsprinzip

Die OU hat die Katze endlich aus dem Sack gelassen. Heute wurden die Gebühren für europäische Studenten für 2012 bekannt gegeben. Endlich.

Erfreulich dabei ist, dass Studenten, die entweder ein Modul mit Starttermin 01. September 2010 bis 31. August 2011 belegt haben oder aktuell ein Modul mit Starttermin 01. September 2011 bis 31. August 2012 studieren, durch das Transitional funding arrangement geschützt sind und die aktuellen Gebühren bezahlen werden. Wer als OU-Student komplett neu anfängt, zahlt genau so viel wie die UK-Students 5000 £ je 120 Credits.

Ich bin froh, dass es endlich raus ist und wir nicht mehr zittern müssen. Zwar sind die Gebühren für neue Studenten hoch, aber sie liegen zumindest nicht über denen der UK-Students. Außerdem bleiben auch die Gebühren für postgraduale Studiengänge – so sie denn nicht vollkommen eingestellt wurden – stabil. Natürlich wird es eine Anpassung an die Inflation geben, aber es ist doch ein Unterschied, ob ich für zwei Module 3500 £ zahle oder für ein Modul 2500 £.