DD303: Ergebnis früher da als erwartet

Gerade eben zufällig ins StudentHome geschaut – und es ist da: das Ergebnis. Klausur für DD303 ist bestanden.

Soweit ich aus den wenigen Infos ersehen kann, habe ich ungefähr 80% in der Klausur gemacht (da das Klausurergebnis mit TMA05 zusammengeführt wird, kann ich das nicht mit Sicherheit sagen). Auf jeden Fall ist dieser Kurs mit einem Grade 2 pass bestanden.

Laut OU dauert es ca. 5 Tage, bis ich das Zeugnis anfordern kann. Ich bin gespannt. 😉

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Schwein gehabt

Heute habe ich auf ganzer Linie Schwein gehabt. Zum einen bin ich dem Lokführer-Streik um ein Haar entkommen (der Streik soll ab 21 Uhr beginnen; ich bin zum Glück schon zu Hause), zum anderen waren die Klausurfragen so gestellt, dass tatsächlich alle meine Wunschthemen abgedeckt waren.

Ich gehe davon aus, dass ich den Kurs zumindest bestanden habe. Wie, werde ich dann Anfang Dezember erfahren. Bin erleichtert, aber auch ganz schön müde. 😉

Der Gang zum Schafott

… zumindest fühlt sich das Ganze so an.

Morgen ist die Klausur, und ehrlich gesagt kann ich nicht mehr. Jede Faser meines Körpers sträubt sich gegen diese Klausur und das Lernen. Ich habe eine miserable, und dazu noch rekordverdächtig kurze, Vorbereitungsphase für diese Klausur hingelegt. Nicht nur, dass ich quasi nur 2 Wochen zum Lernen hatte – es waren sogar deutlich weniger, weil ich letzte Woche ein paar Tage flach gelegen bin.

Ein bisschen Auftrieb gibt mir die Tatsache, dass ich gestern Abend noch meine letzte TMA benotet zurück bekommen habe. Ich hatte ja mit dem schlimmsten gerechnet, weil ich von vornherein nur das Nötigste an Arbeit reingesteckt habe. Das heißt, ich habe direkt eine Wortzahl von 1800 Wörtern angepeilt (2000 minus der erlaubten 10%). Außerdem habe ich wenig auf Struktur, usw. geachtet. Einfach nur geschrieben und abgegeben. Ich dachte, 60 Prozent reichen vollkommen aus.

Zurückbekommen habe ich 88, und das ist mit einer der besten Noten, die ich im gesamten Studium erhalten habe. 😯

Bleibt nun noch zu hoffen, dass meine Strategie des Lernens auf Lücke aufgeht. Ich habe leider festgestellt, dass in früheren Jahren immer wieder manche Themen gar nicht dran gekommen sind. Ich habe einige Themen gar nicht mehr gelernt (z.B. Kapitel, die ich schon letztes Jahr bearbeitet habe – oder weil sie mir einfach nicht liegen). Ich bin also sprichwörtlich komplett ahnungslos was ein paar prüfungsrelevante Themen angeht. Wenn keine Frage zu Face recognition, Autobiographical memory, Concepts oder Emotion and Cognition gestellt wird, bin ich am Arsch. 😥
(Okay, ein ganz kleines bisschen Language processing kann ich auch…)

In diesem Sinne: Sendet Stoßgebete zum Himmel. Wenn mir der überhaupt noch helfen kann… 👿

Es ist ein K(r)ampf!

Eigentlich müsste ich schon längst total in der Klausurvorbereitung stecken. Denn, die Klausur findet am 07. Oktober, als in ca. 2 Wochen, statt.

Eigentlich…

Aber ich kann mich nicht motivieren, und das ist auch jetzt, für die Klausurvorbereitung, ein bleibendes Thema. Es wird mal wieder eine Minimalvorbereitung, und wirklich rechne ich nicht damit, dass ich Großartiges vollbringen werde. Ich muss mich wirklich zusammenreißen, denn ICH HABE SO ÜBERHAUPT KEINEN BOCK MEHR! 😦

Ich drücke mir selbst die Daumen.

DD307: Klausur

Heute fand die Klausur für DD307 statt. Ich habe sie in Frankfurt geschrieben und bin ganz erleichtert, dass es vorbei ist.

Zunächst bin ich heute morgen um 5 Uhr aufgestanden, um den ICE um 6:51 Uhr von Stuttgart aus zu erreichen. Ich hatte ein bisschen Angst, dass es wegen der Zugentgleisungen der vergangenen Tage auch hier zu Störungen kommen würde, aber glücklicherweise war das nicht der Fall. Um kurz nach 8 Uhr war ich dann in Frankfurt, stieg in die U4, fuhr bis zur Messe und hatte dann einen Fußweg von weiteren 5-6 Minuten, ehe ich am Uni-Turm ankam.

In der Cafeterie gönnte ich mir noch ein Frühstück und setzte mich dann vor den Raum im 2. Stock.

Die Klausur selber war erwartungsgemäß sehr ähnlich aufgebaut wie die letzten Jahre auch. Der genaue Wortlaut einiger Fragen hatte sich sogar wiederholt (ich glaube, es waren zwei Fragen, die ich wiedererkannte). Ansonsten waren die anderen Fragen durchaus auch machbar.

Ich hatte mich im Vorfeld schon sehr eng auf drei Themenfelder vorbereitet, sodass ich auch schon genau wusste, welche Fragen ich bearbeiten würde. Das waren bei mir attitudes, intergroup conflict und embodiment (Fragen 4, 5 und 7).

Frage 4 ging gut von der Hand, ich denke, dass ich das ganz ordentlich beantwortet habe.

Bei Frage 5 hatte ich zwischendurch einen Hänger, weil die Fragestellung mich ein bisschen aus dem Konzept brachte. Man sollte nicht nur evaluieren, welchen Beitrag experimentelle Studien zum Thema Intergruppenkonflikt geleistet haben, sondern auch darstellen, wie die gewählte Methode auch die Theorie beeinflusst. Vor allem mit dem Letzteren kam ich irgendwie in Konflikt, weil ich trotz kurzer Essay-Planung einfach nicht die Kurve kriegte, von der Bewertung der Studien zur Erklärung, wie Theorie und Methode zusammenhängen. Ich grübelte und dachte nach, wie ich das jetzt am besten ausschmücken konnte, und da lief mir die Zeit auch schon davon. Dann war ich plötzlich blank, konnte mit den Stichwörtern, die ich mir in der Planung aufgeschrieben hatte, nichts mehr anfangen und dachte schon, dass ich die Aufgabe vergeigt hätte. Irgendwie brachte ich das alles dann doch noch zum Abschluss, aber richtig zufrieden bin ich nicht mit mir. Liegt wohl daran, dass mir das Thema Social Identity Theory und Intergruppenkonflikte doch sehr am Herzen lag, auch eines meiner Lieblingsthemen des Kurses war und ich einfach nicht zufrieden sein kann, dass ich das so suboptimal gelöst habe.

Frage 7 zu embodiment hatte uns unser Tutor ans Herz gelegt (kommt jedes Jahr vor, vom Umfang her im Buch nur 20 Seiten, alles Relevante steht im Kapitel, keine Überraschungen zu erwarten), sodass ich mich darauf am besten vorbereiten konnte. Ich schrieb dann auch in Windeseile alles runter, was mir irgendwie in den Sinn kam und das ich mit der Fragestellung verbinden konnte. Insgesamt denke ich auch hier, dass es ganz ordentlich gelaufen ist. Nur meine Handschrift war am Schluss sehr unleserlich.

Alles in allem war ich rechtzeitig fertig, musste dann aber pünktlich gehen, um meinen Zug zurück nach Stuttgart zu erreichen.