Seit dem 1. November gelten ja neue Regelungen im Bankenbereich, die – zumindest im Inland – nicht unbedingt für Freudensprünge sorgen dürften.
Allerdings gibt es für diejenigen OU-Studenten, die regelmäßige Überweisungen nach Großbritannien vornehmen, einige Änderungen, die positiv zu verzeichnen sind. Zum einen sind die deutschen Überweisungsfristen übernommen worden, d.h. bei Euro-Überweisungen muss das Geld 3 Tage später dem Empfängerkonto gutgeschrieben worden sein, bei Fremdwährungen allerdings erst nach 4 Tagen. Ab 2012 soll das ganze auf 2 Tage runtergeschraubt werden. Immerhin verringert das etwas die Ungewissheit, ob das Geld noch rechtzeitig eintrifft.
Daneben soll bald das europaweite Lastschriftverfahren, auch SEPA genannt, eingeführt werden. Damit wird es langfristig auch möglich sein, eine Lastschrift vom Girokonto auch aus dem Ausland aus auszuführen. Momentan belastet OUSBA bei Ratenzahlung ja die Kreditkarte, was – je nach den vereinbarten Konditionen – mit Kosten für Auslandszahlungen verbunden ist. SEPA-Lastschriftverfahren werden aber wie Inlandszahlungen behandelt werden, immerhin könnte das bedeuten, dass diese Kosten nicht mehr anfallen (es sei denn, die Banken überlegen sich dafür noch eine gesonderte Gebühr). Außerdem sollen die Kreditinstitute für Auslandsüberweisungen keine gesonderten Gebühren mehr berechnen. Allerdings frage ich mich derzeit, ob das wirklich so umgesetzt werden wird. Immerhin ist es ja jetzt schon so, dass eine EU-Überweisung nicht mehr kosten darf als eine Inlandsüberweisung. Meine Bank berechnet da jetzt schon keine Gebühren, aber die britische Bank dafür ca. 12€ (angeblich, weil es nicht um eine Euro-Überweisung handelt). Wäre natürlich schön, wenn das wegfallen würde.

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