Studieren an der Open University…

TMA03: Ähem

Posted by: Sonja on: 2. Juli 2009

Ich hatte es ja befürchtet, dass mir die Zeit für TMA03 ausgeht, obwohl ich zeitig begonnen habe. Gut, ich hatte einige Abende, an denen ich lieber fern gesehen oder lieber ein Buch gelesen habe.

Ansonsten ist der Stand der Dinge so, dass ich keineswegs fertig bin und eigentlich nur ca. 50% davon fertig gestellt habe. Abgabe ist nächsten Mittwoch, den 08. Juli.

Das wirklich problematische ist, dass ich morgen und übermorgen auf einem Seminar bin (den ganzen Tag) und abends kaum mehr die Kraft haben werde, an die TMA zu denken. Ich werde meine Unterlagen aber zum Seminar mitnehmen, da ich jeweils 1½ Std. Mittagspause haben werde. Am Sonntag steht dann noch die Aufführung im Kindergarten an.

Tja, es wird eng. Ich denke, ich sollte meinen Tutor vorsichtshalber schon um eine Verlängerung bitten.

Man darf ja mal spinnen

Posted by: Sonja on: 24. Juni 2009

Hin und wieder, wenn ich Zeit und Lust verspüre, logge ich mich ins StudentHome ein und wähle den Qualification Planner.

Das ist ein kleines Tool der OU, mit dem man im Voraus den Verlauf seines Studiums planen kann. Es ist ziemlich praktisch, wenn man einen Studiengang belegt, der viele feste Anforderungen hat (Pflichtkurse und Präsenzkurse, usw.), weil man dann einen guten Überblick kriegt, was frei wählbar ist und was nicht.

Und hin und wieder nutze ich dieses Tool, um mir meinen Traumstudiengang zusammenzubasteln… oder auch einfach mal zu schauen, was denn möglich wäre.

Zum Beispiel interessiere ich mich für Philosophie. Ich hatte dann im Qualification Planner einen entsprechenden BA (Hons) Humanities with Philosophy zusammengestückelt und gespeichert. Der lag dort dann auch monatelang rum, bis ich ihn gestern herausgelöscht habe. Hintergrund ist der, dass ich an der OU theoretisch gleich den MA in Philosophy machen könnte, wenn ich mit Psychologie durch bin. Also habe ich mir stattdessen einen Studienplan für den MA Phil. gespeichert und den BA gelöscht.

Dann habe ich mir mal die Zeit genommen, das geisteswissenschaftliche Angebot genauer unter die Lupe zu nehmen, hatte diverse Pläne für Literatur und Altertum und Geschichte rumliegen, die ich auch vor nicht allzu langer Zeit gelöscht habe. Auch hier hat sich irgendwann herausgestellt, dass mir das manchmal viel zu speziell ist und der BA Humanities viel mehr Wahlfreiheit lässt. Dort kann man aus Literatur, Geschichte, Altertum, Musik, Medien, usw. alles herauspicken und unterliegt (fast) keinen Einschränkungen. Diesen Plan habe ich mal stehen lassen, wer weiß, vielleicht habe ich irgendwann doch das Geld und die Muse…

Gestern habe ich mir dann das naturwissenschaftliche Angebot genauer angesehen und musste doch zu meiner Verwunderung feststellen, dass ich mich allerhöchstens noch für einen Open Degree in diesem Bereich erwärmen könnte, allerdings doch schon mit einem klaren Schwerpunkt in Biologie. Vor allem Physik und Chemie öden mich nur noch an (naja, vielleicht wären Astronomy und Planetary Science noch interessant, aber da sollte man die Mathelastigkeit nicht unterschätzen).

Insgesamt ist das eine nette “Charakterstudie” für mich, weil sich darin für mich ganz klar zeigt, wie sich meine Interessen in den letzten Jahren verlagert haben. Was noch vor 6 oder 7 Jahren quasi meinen Lebensschwerpunkt gebildet hat, läuft jetzt nur noch unter ferner liefen.

Argh…. Kettenmails!

Posted by: Sonja on: 21. Juni 2009

Mittlerweile bin ich der Überzeugung, dass es gar keine so gute Idee ist, seinen Mitstudenten die eigene E-Mail-Adresse mitzuteilen.

Eine dieser Mistudentinnen habe ich während DSE212 kennengelernt und ich erhalte immer noch irgendwelche Kettenmails von ihr. Gerade eben kam eine Mail rein, die 8 oder 10 Grafiken enthielt, die ich an 8 Leute inkl. der Absenderin schicken sollte.

Ich habe ja keine Ahnung, ob sie sich das selber mal überlegt hat, aber wenn ich das an 8 Leute schicke, und jeder von denen schickt das dann wieder an mich zurück, dann habe ich dieselbe Mail insgesamt 9 Mal bekommen, ganz zu schweigen von evtl. Rückläufern über gemeinsame Bekannte, usw.
*nerv*

Seit einiger Zeit geht es heiß her bei der OU. Die Fakultät für Naturwissenschaften muss im Zuge der ELQ-Kürzungen Geld einsparen und möchte daher die bisher angebotenen “Named degrees” abschaffen und durch einen einzigen BSc (Hons) Naturwissenschaften ersetzen.

Dies hat natürlich viele aktuelle Studenten auf den Plan gerufen und es haben sich einige hitzige Debatten daraus entwickelt. Zum Hintergrund: Die OU hat zu Beginn dieses Jahrzehnts erstmals die Named degrees eingeführt. Der erste war der BSc Natural Sciences, 2003 kamen dann weitere dazu wie z.B. der Life Sciences oder der Geosciences Degree. Davor gab es im Bereich Naturwissenschaften nur den Open Degree, der ja in Deutschland hauptsächlich dadurch gekennzeichnet ist, dass man ihn nicht kennt, nicht zuordnen kann und demnach auch eher misstrauisch beäugt. Nun zwingen die Finanzen die Fakultät dazu, quasi wieder zu diesem Modell zurückzukehren, aber nur fast.

Denn es wird weiterhin den Open Degree geben, der es ermöglicht, Kurse aus vielen verschiedenen Bereichen miteinander zu kombinieren, ganz nach Geschmack und Laune. Der neue Bachelor Sciences (der neue Name steht noch nicht ganz fest) wird sich auf Kurse aus dem Bereich Naturwissenschaften beschränken und es wird nach wie vor die Möglichkeit bleiben, sein bevorzugtes Fachgebiet zu studieren. Allerdings wird dies dann nicht mehr im Abschluss ersichtlich sein. Somit werden jene, die Physik, Chemie, Biologie und Geowissenschaften studiert haben, alle dieselbe Bezeichnung auf ihrem Abschlusszeugnis stehen haben.

Die Fakultät betont, dass dieser Schritt aus finanziellen Gründen notwendig geworden ist, untermauert aber mit Zahlen, das in den vergangenen Jahren die Anzahl der Absolventen mit Named degrees stark abgenommen hat. Die Allerwenigsten, die Naturwissenschaften an der OU studieren, schließen mit einem solchen Named degree ab. Die meisten entscheiden sich dann doch für den Open Degree, was natürlich auch die Frage aufwirft, warum das so ist.

Meine persönliche Meinung ist, dass einige naturwissenschaftlichen Studiengänge der OU nicht unbedingt ein hohes Ansehen genießen. Dazu gehört sicherlich der BSc Life Sciences, den Praktiker eher als minderwertig ansehen. Dem steht der BSc Physical Sciences entgegen, der vor allem in der Fachrichtung Astronomie einen ziemlich guten Ruf hat.

Laut dem Dekan der Fakultät werden die aktuell angebotenen Studiengänge in dieser Form bis 2012 bestehen bleiben, sodass die meisten Studenten vermutlich genau das bekommen worauf sie bisher hingearbeitet haben. Danach wird es nur noch den Einheitsabschluss geben.

Eine erfreuliche Meldung gab es trotz allem. Die Fakultät plant weitere Masterstudiengänge in verschiedenen Fächern. Da diese ohnehin nicht bezuschusst werden, sind sie nicht von den Kürzungen betroffen. Damit bleibt also die Möglichkeit offen, nach einem Einheitsabschluss eine Spezialisierung durch Masterstudium zu erlangen.

Stressige Wochen

Posted by: Sonja on: 18. Juni 2009

Frisch aus dem Urlaub stelle ich fest, dass ich kräftig ranklotzen muss.

Die TMA ist am 8. Juli fällig, für den Kindergarten muss noch ein Kostüm gebastelt werden und in den nächsten Wochen stehen noch einige Umbauarbeiten in der Wohnung an (Möbel umstellen, neuer Teppich, Wand streichen, usw.). Ich habe also ein straffes Programm.

Morgen werde ich mir noch etwas Freizeit gönnen, aber am Wochenende steht dann schon die OU wieder auf dem Programm.

Schlagworte:

Zwei Short courses

Posted by: Sonja on: 6. Juni 2009

Meine Wahl für die fehlenden 20 CP, die ich noch irgendwie zusammen bekommen muss, werde ich jetzt mit zwei Short courses auffüllen.

Obwohl das finanziell nicht unbedingt die klügste Wahl ist, gibt es für mich doch Gründe, es lieber so zu machen als mir einen 30 Pointer, womöglich auch noch Level 2, aufzuhalsen.

Short courses lassen sich ganz gut “dazwischen schieben”, also nach Ende der Pflichtkurse, wenn ich die Klausur geschrieben habe. Sie dauern in der Regel 10-12 Wochen, der benötigte Zeitaufwand ist relativ gering und auch die Anzahl an TMAs ist überschaubar. Meist sind es nur ein oder höchstens zwei TMAs. Da die meisten Short courses Level 1 sind, ist auch das Niveau nicht zu hoch.

Für diesen Herbst habe ich mich für A177 (Shakespeare: an introduction) entschieden. Ich bin ein ausgesprochener Shakespeare-Fan, obwohl man mich ansonsten mit klassischer Literatur jagen kann, aber dafür habe ich ein Herz. Die Kursbeschreibung hat mich einfach überwältigt und so habe ich mich ganz spontan registriert. Der Kurs fängt im Oktober an, zu dem Zeitpunkt werde ich SD226 aber schon abgeschlossen haben.

Und für nächstes oder übernächstes Jahr lasse ich noch offen, welchen Short course ich belege. Vielleicht D171 (Counselling) oder A181 (Ethics in real life).

Schlagworte:

Mal wieder die Planung überdenken

Posted by: Sonja on: 3. Juni 2009

Nachdem ich mich mit SD226 so schwer tue und auch merke, dass Vollzeitstudium für mich nicht in Frage kommt und ich einfach auch Zeit für andere Dinge brauche im Leben, habe ich mal wieder meine Studienplanung überdacht.

Ursprünglich wollte ich neben dem Pflichtprogramm noch einen Kurs aus dem postgradualen Angebot der OU belegen, um damit auf meine 360 Credit points zu kommen. Ich halte es aber mittlerweile für schwierig, so einen Kurs einfach dazwischen zu schieben, insbesondere wenn er sich möglicherweise mit anderen Kursen überschneidet (wenn auch nur für ein oder zwei Monate). Das Ganze würde dann eben für diese ein oder zwei Monate in Vollzeitstudieren ausarten, was für mich im Voraus kaum planbar ist. Vor allem halte ich das aber für puren Stress und sehe da auch die Gefahr des Nichtbestehens. Kurzum, letztlich glaube ich nicht, dass ich damit irgendwas gewonnen hätte.

Also stellt sich die Frage, wie ich die fehlenden 20 Credit points zusammenkratze, die nach dem bisherigen Stand am Ende der Pflichtkurse noch übrig bleiben. Da ich ED209 erst nächstes Jahr belege, wird das Studium automatisch ein Jahr länger dauern, also bis 2012. Hinzu kommt, dass ich mich nicht – wie letztes Jahr – mit Arbeit überladen möchte. Die Kurse sollten sich möglichst nicht überschneiden, was allerdings schwer zu erfüllen ist.

Im Moment stehen die Kurse D171 (Counselling Level 1) und D240 (Counselling Level 2) zur Auswahl. Problem ist, der Level-2-Kurs ist 30 CP wert, würde sich aber mit ED209 überschneiden, und der Level-1-Kurs ist nur 15 CP wert (also 5 CP zu wenig), würde aber sonst alle anderen Voraussetzungen erfüllen.

NACHTRAG:
Ich habe mich mal schlau gemacht, welche Kurse denn evtl. meine Kriterien erfüllen würden, mal ganz unabhängig vom Fachbereich.
Dabei habe ich eigentlich nur einen Kurs gefunden, der alle Kriterien erfüllt, und zwar World Archaeology. Ich würde sagen, dass der Kurs nicht mal so uninteressant ist. Als weiteren möglichen Kandidaten habe ich noch An introduction to business studies ausfindig gemacht, allerdings gäbe es da zwei Monate Überschneidung, was aber bei einem Level-1-Kurs vielleicht nicht so furchtbar schlimm wäre.

Ansonsten gibt es noch eine Menge an 10- und 15-Punkt-Kursen, wie z.B. A177, A181, D270 oder D271.

Schlagworte:

TMA02 benotet zurück

Posted by: Sonja on: 2. Juni 2009

Ui, ging schnell mit der Korrektur diesmal. Unser Tutor geht aber wohl in Urlaub und muss von daher schnell noch alle Korrekturen raushauen.

Es ist diesmal auch wesentlich besser ausgefallen als beim ersten Mal, mit 77% ein sehr, sehr ordentliches Ergebnis. Damit knüpfe ich auch an mein bisheriges Niveau wieder an. Beruhigend, dass es doch besser geht als beim letzten Mal.

Allerdings hätte es auch besser ausfallen können, wäre da nicht ein blöder Leichtsinnsfehler gewesen, der mich sicherlich 8-10 Punkte gekostet hat. Nun gut, man lernt daraus: Aufgabenstellung nächstes Mal noch besser studieren.

Motivation ist auf jeden Fall wieder vorhanden! :)

Schlagworte: ,

Blog Carnival: Warum twitterst du eigentlich?

Posted by: Sonja on: 2. Juni 2009

Ein Hinweis in Twitter hat mich zum WissensWert Blog Carnival Nr. 5 gebracht, dessen Titel lautet “Warum twitterst du eigentlich?”.

Ist eigentlich eine gute Frage. Denn ich überlege mir ja nicht jeden Tag, warum ich twittere. Seit einigen Monaten tue ich es einfach.

Von Twitter gehört habe ich bereits vor einiger Zeit, aber wie das so ist mit neumodischem Kram habe ich es erstmal links liegen gelassen. Überhaupt sind diese ganzen Hypes im Internet ja doch häufig mehr heiße Luft als Substanz und so fiel mir ignorieren auch bei Twitter nicht schwer. (Facebook, Second Life o.ä. sind z.B. komplett an mir vorübergegangen. Ich wüsste auch nicht, woher die Zeit nehmen.)

Einen richtigen Versuch mit Twitter habe ich dann eigentlich im Laufe meines Fernstudiums gestartet. Zuerst gab es ja nur das Blog hier, dann habe ich aber festgestellt, dass ich vor allem kürzere Texte oder auch nur Verweise auf interessante Seiten einfach nicht blogge, weil mir der Aufwand in dem Moment zu groß ist und auch, weil nicht alles thematisch reinpasst.

So fing ich mit dem Twittern auch zuerst an, kurze Rückmeldungen zu meinem Lernstatus zu geben. Also, ob ich mein Tagesziel geschafft hatte, wieviele Seiten noch fehlten, ob es mit den TMAs voranging, usw. Es ging also mehr darum, mir selber ein Medium zu geben, meine Erfolge (oder auch Misserfolge) kurz und schmerzlos an die Außenwelt zu geben. Genauso wie Blogbeiträge über das Lernen schafft das für mich Fakten, die ich mit anderen teile und die mir auch selber als eine Art Spiegel dienen.

Manchmal habe ich auch wochenlang gar nicht getwittert, wenn es auch einfach mal nichts zu sagen gab. Das finde ich nicht unwichtig, dass man einfach auch mal die Klappe hält, wenn es nichts zu sagen gibt. Auch in Twitter.

Zur Zeit bin ich ausgesprochen aktiv was Twitter angeht. Ich twittere mehr, verfolge auch mehr Tweets als bisher. Was an Twitter sehr praktisch ist, ist die Kürze. 140 Zeichen sind einfach nicht viel, das zu schreiben dauert nicht lange und es zu lesen noch weniger. Hinzu kommt, dass TwitterFox mir nur die letzten 20 Tweets anzeigt – wenn ich etwas verpasst habe, habe ich es eben verpasst. 20 x 140 Zeichen zu lesen, ja manchmal auch nur zu überfliegen, ist auch relativ schnell geschehen. Und dann ist man wieder auf dem neuesten Stand, weiß auch, wie es den anderen twitternden Fernstudenten so geht oder welche interessanten Links sie ausgegraben haben.

Wenn ich also eine umfassende Antwort geben müsste auf die Eingangsfrage, nämlich warum ich eigentlich twittere, dann würde ich sagen, dass ich es zum einen als gute Ergänzung zu diesem Blog sehe, gerade um kürzere Inhalte zu kommunizieren, zum anderen auch, weil es schnell, unkompliziert und zwanglos ist, nicht viel Zeit kostet und dennoch viele Informationen enthalten kann.

Schlagworte: ,

Platform

Posted by: Sonja on: 28. Mai 2009

Schon vor längerer Zeit ist eine neue Community-Seite der OU online gegangen. Das Ganze nennt sich Platform und wird, soweit ich das verstehe, auch wesentlich durch Inhalte der Studenten mitgeprägt. Zumindest waren die Pläne dahingehend mal so, dass man Studenten aktiv einbinden würde in die Gestaltung.

Auf jeden Fall bin ich da über einen interessanten Artikel zum Thema “Spiritual Economy” gestolpert. Letztlich geht im Artikel um den Esoterikmarkt, der trotz weltweiter Wirtschaftskrise boomt und floriert.

Das Thema Esoterik ist sicherlich weitestgehend negativ besetzt in unserer Gesellschaft. Allerdings lohnt sich meines Erachtens das Lesen dieses Beitrages trotzdem, weil er u.a. auch darauf eingeht, warum es in diesem Sektor möglicherweise so gut läuft und was man daraus für den die Wirtschaft im Allgemeinen lernen könnte. Ich fand den Blickwinkel auf jeden Fall interessant.