D171: TMA01 erledigt – jetzt kann es in den Urlaub gehen

So, gerade eben habe ich TMA01 für den Counselling-Kurs hochgeladen. War nicht allzu schwierig, ist ein Level-1-Kurs. Allerdings habe ich mir auch nicht allzu viel Mühe gegeben. Dieser Kurs wird nur mit Pass/Fail benotet, insofern reichen 40% zum Bestehen allemal. Mehr erscheint auch nicht am Ende im Study record, da kräht kein Hahn mehr danach, wieviel Prozent ich in den einzelnen Komponenten erreicht habe. Mir ging es primär darum, etwas abzugeben, damit ich beruhigt in den Urlaub gehen kann. Das ist jetzt der Fall und ich verabschiede mich hier fürs Erste. Bis in ca. 2 Wochen.

By Steffen Löwe (Own work) [GFDL or CC-BY-SA-3.0], via Wikimedia Commons

DD303: TMA03 fertig

Die erste TMA ist erledigt. Es ist mir recht schwer gefallen, die nötige Disziplin aufzubringen. Letzte Woche war da dieser Feiertag, der mich ganz schön durcheinander gebracht hat. Außerdem renovieren wir immer noch unser Haus und da musste ich letzte Woche einige Termine in Anspruch nehmen, die nicht viel Zeit für anderes gelassen haben. So habe ich im Grunde erst am Freitag Abend mit dem Schreiben der TMA begonnen. Literaturrecherche hatte ich aber bereits vorher erledigt, was die Sache doch erleichtert hat.

Wie immer geht bei mir am Anfang nicht viel. Ich schreibe den ersten Satz, lösche ihn wieder, schreibe ihn neu, lösche ihn wieder, schreibe dann zwei Sätze, lösche die auch wieder, usw. Bis ich richtig reingekommen bin, kann so schon die eine oder andere Stunde vorübergehen. Mittlerweile bin ich es ja gewöhnt, aber wenn man statt einer Woche nur vier Tage zum Schreiben hat, ist der Druck doch etwas größer als sonst. So habe ich Samstag Nachmittag mit nur einem Satz angefangen und mich bis Samstag Abend (mit mehreren Pausen) immerhin zu knapp 300 Wörtern vorgearbeitet. Dann waren wir abends im Kino, am Sonntag bin ich früher aufgestanden.

Hat mir aber nur eine Stunde zusätzlich Zeit gebracht. In der Zeit habe ich ca. 200 Wörter geschrieben. Dann konnte ich ab ca. 15 Uhr am Sonntag bis kurz vor 20 Uhr schreiben. Damit hatte ich ca. 1000 Wörter zu Papier gebracht. Heute Morgen dann habe ich mich, direkt nachdem die Kinder in der Schule waren, wieder an den Rechner gesetzt und mit Schreiben losgelegt. Das Positive ist ja, dass je mehr ich schreibe, ich immer mehr Ideen habe, was noch in den Text reingehört. Oftmals stolpere ich beim Schreiben auch noch über andere Stellen in den Fachartikeln, die ich an einer vorhergehenden Stelle einbauen kann, sodass ich doch schneller als erwartet zu den gewünschten 2000 Wörtern kam. Aber auch nach so vielen Jahren Studium kann ich nicht vorher planen, was ich schreibe, und mich dann an diesen Plan halten. Da sehe ich das größte Manko bei mir selbst.

Den Rest des Tages nehme ich mir vom Studieren frei, ab Morgen steht dann die TMA für meinen anderen Kurs an.

Man möchte es ja nicht für möglich halten ….

… aber mich hat Erkältung Nummer 4 vergangenes Wochenende im Griff gehabt. :(

Zwar hat das jetzt keine weiteren Verzögerungen zu Tage gefördert (ich hatte schon die Tage vorher einiges gelesen), aber so langsam aber sicher geht mir das tierisch auf den Geist.

In DD303 bereite ich mich ab Morgen schon auf die nächste TMA(03) vor. Diesmal wieder ein Essay. Ich werde mir bereits einige Gedanken zum Aufbau und Inhalt machen, außerdem sollen wir laut unserer Tutorin munter Fachartikel einbauen. Dieselben habe ich schon teilweise gefunden, werde aber weiter auf die Suche gehen.

In D171 habe ich das Pensum für diese Woche schon erledigt (es war nur lesen angesagt), aber dafür war das ganz interessant. Hier werde ich erst wieder ab Anfang nächster Woche etwas tun (nächstes Kapitel lesen).

Ansonsten muss ich jetzt ein bisschen besser mit meiner Zeit haushalten, da wir Ende Mai eine Woche in Urlaub fahren. Davor muss ich noch TMA01 für D171 abgeben, weil das sonst zu knapp wird (Abgabe wäre während meines Urlaubs – verlängern möchte ich nicht).

Nach TMA03 steht in DD303 dann die Vorarbeit für das Projekt an, das wir im Rahmen der Residential school bzw. Online-Alternative erstellen sollen. Die daraus entstehende TMA04 (Projekt-Vorschlag inklusive Literaturrecherche und dazugehöriger Ausarbeitung) wird Anfang Juni fällig, wenn ich wieder aus dem Urlaub bin.

Nebenbei steht seit vergangener Woche auch das Datum für die Klausur in DD303 fest. Die wird am 10. Oktober vormittags stattfinden. Der genaue Ort steht noch nicht fest. Wenn der wieder in Frankfurt an der Uni ist, werde ich es aber wieder da schreiben, wie letztes Jahr.

DD303 und D171: Zwei Kurse parallel, Verzögerung wegen Krankheit und verspätete Abgabe TMA02

Lange Zeit nicht mehr gehört. Grund war, dass mich wieder eine Grippe erwischt hatte. Die dritte dieses Jahr innerhalb von wenigen Wochen. Das Ganze war nicht sonderlich erquickend, insbesondere da im Kurs kognitive Psychologie (DD303) TMA02 anstand. Ich habe mit meiner Tutorin jetzt eine verspätete Abgabe für nächste Woche ausgehandelt. Einen Teil konnte ich erledigen, ehe die Erkältung mich niedergestreckt hat, aber der größte Batzen steht noch an. Insgesamt ist DD303 sehr zäh. Statistik und experimenteller Ansatz sind überhaupt nicht mein Ding, ja es sträuben sich hin und wieder meine Nackenhaare. Definitiv kein Bereich, in dem ich später tätig sein möchte. Aber natürlich notwendig, da es eines der vorherrschenden Perspektiven ist und man einfach überall darauf stößt.

Seit dem 13.04. läuft auch offiziell mein zweiter Kurs dieses Jahr D171 “Introduction to counselling”. Das ist ein Level-1-Kurs mit zwei TMAs. Insgesamt sieht das machbar aus. Bis gestern hatte ich gar keine schriftlichen Materialien, aber die ePUB-Dateien hatte ich mir schon auf meinen Kobo geladen. Trotzdem ist es irgendwie beruhigend, dass das Buch jetzt doch hier liegt und ich auch darauf zurückgreifen kann.

Ich habe schon etwas Bedenken, wie ich einen Kurs, der mir keinen Spaß macht und viel Einsatz erfordert, und einen Kurs, der mich persönlich interessiert aber weniger Einsatz fordert, nebenbei bearbeiten soll, ohne den einen Kurs vollständig auf Kosten des anderen zu vernachlässigen. Zumindest könnte ich jetzt schon das gesamte Kursbuch für D171 verschlingen und getrost auf DD303 verzichten. :P

DD303: Ostern im Weg – Masteroptionen

Eigentlich stünde bei DD303 langsam TMA02 an. Ich habe auch schon ordentlich vorgearbeitet, denn z.Zt. sind Osterferien und meine Kinder brauchen Rundum-Betreuung. Hin und wieder springen die Omas ein, aber tatsächlich ist es etwas schwierig, zu lernen, wenn sie nicht gerade versorgt sind. Insofern weiß ich auch nicht, was ich diese Woche noch zustande bringe, zumal ich heute Abend, morgen Nachmittag und Donnerstag Abend noch Termine habe. Wird also spannend.

Ansonsten bin ich bei der Entscheidung, wie es nach dem Bachelor weitergeht, ein Stückchen weitergekommen.

Zum einen hat sich die Hochschule für Gesundheit und Sport, Berlin, wieder nicht gemeldet, was bedeutet, dass ich mich mit denen auch nicht weiter beschäftigen werden. Sie hatten zweimal die Gelegenheit, auf meine Fragen einzugehen. Wenn sie es nicht nötig haben, dann habe ich es nicht nötig, mein Geld dahin zu tragen.

Zum anderen konnte ich meine Bedenken bezüglich des Praktikums im MSc Psychologie der FernUni Hagen etwas ausräumen. Ich habe nach langem Suchen endlich das allgemeine Forum zum Masterstudiengang auf der Moodle-Plattform der FernUni gefunden. Dort konnte ich auch ein paar gute Tipps zu möglichen Praktikumsstellen finden, auch eine Datenbank mit alten Praktikumsangeboten und Hinweisen von Ehemaligen waren dort zu finden. Es scheint jetzt definitiv machbarer zu sein, als es das bisher war.

Außerdem musste ich feststellen, dass ich auch ganz gerne den MA in Philosophie der FernUni belegen würde. Ich hatte das schon irgendwann mal erwähnt und ich sehe das auch eher als Plan B, aber durchaus einer, der mir gut gefallen könnte. ;)

DD303: TMA01 nicht so toll gelaufen

Heute stand die Korrektur von TMA01 online. Lief eher nicht so toll, was mich ehrlich gesagt etwas frustet. Mir war klar, dass dieser Kurs nicht einfach werden würde. Und so wirklich Lust habe ich auch nicht mehr. Was ich mal wieder verdrängt hatte war die verheerende Wirkung eines schlechten Ergebnisses auf meine Motivation. :|

Da ich mich aber auch schon um TMA02 kümmern muss, bleibt nicht viel Zeit sich zu grämen. Außerdem habe ich mir geschworen, diesen Kurs durchzuziehen, ohne Unterbrechung, komme was wolle – und vollkommen unabhängig davon, wie die Endnote ausfällt. Insofern ist es ja auch fast schon egal, wie es läuft. Aber auch nur fast. ;)

Masteroptionen: MA in Prävention und Gesundheitsmanagement

Schon letzte Woche erhielt ich das angeforderte Infomaterial der Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement. Die Unterlagen sind wirklich schön aufbereitet, teilweise in Hochglanz gehalten und durch aufwändige Zusatzbroschüren (wie z.B. der großen Tafel mit allen Lehr- und Studiengängen) ergänzt. Der erste Eindruck war daher positiv.

Desweiteren war ich erstaunt, dass Prof. Wessinghage Prorektor der Hochschule ist. Es gibt weiter hinten in der Hauptbroschüre eine schöne Übersicht aller Mitarbeiter mitsamt Bild, was ich schon mal sehr sympathisch fand.

Nun zum eigentlichen Studiengang. Gleich vorneweg: Ich selbst halte den Studiengang als nicht passend für mich.

Die Struktur ist folgendermaßen:
Man hat zu Beginn drei Grundmodule – Forschungsmethoden, strategische Unternehmensführung I und II (insg. 33 Credits).
Dann wählt man zwei Schwerpunktmodule aus. Zur Auswahl stehen Sporternährung, Gewichtsmanagement, Sportpsychologie, Coaching, Präventives Training, Rehabilitatives Training, Stressmanagement, Finanzen und Controlling, Marketing und Vertrieb, Betriebliches Gesundheitsmanagement, Gesundheitsförderung im Kindes- und Jugendalter, Gesundheitsförderung im Alter und Lebenstilintervention und Krebs. (zwei Module = 54 Credits)

Zum Abschluss hat man ein Vorbereitungsseminar für die Master-Thesis (keine Credits), ein Modul zur Qualitätsentwicklung und Evaluation (9 Credits) und die Master-Thesis (24 Credits) selbst. Insgesamt macht das 120 Credits.

Es gibt zwischen 34 und 36 Präsenztagen, je nach Modulwahl. An Prüfungsleistungen gibt es Klausuren, Hausarbeiten, Einsendeaufgaben, Prüfungsgespräche, Präsentationen, Projektarbeiten, Kontrollaufgaben sowie Lehrproben. In der Regel ist es so, dass man pro Modul (bestehend aus drei Unterkursen) drei verschiedene Prüfungsformen hat, und die unterscheiden sich je nach Modul. Z.B. enthält das Modul Coaching an Prüfungsleistungen eine Klausur, eine Lehrprobe und eine Hausarbeit, das Modul Rehabilitatives Training eine Einsendeaufgabe, eine Präsentation und eine Klausur.

Das mal zu den organisatorischen bzw. strukturellen Dingen.

Jetzt zu meiner persönlichen Entscheidung:
Der Studiengang an sich ist nicht uninteressant. Prävention und Gesundheitspsychologie interessieren mich, es gibt in Deutschland aber kaum gesundheitspsychologische Studiengänge (zwei Bachelorstudiengänge, keine Masterstudiengänge) wie man das aus UK oder anderen Ländern kennt. Dieser Masterstudiengang scheint da wenigstens etwas in diese Richtung zu gehen.

Was mich persönlich stört sind drei Dinge:

  1. Zwei Module Unternehmensführung: Natürlich muss man die Bezeichnung “Prävention und GesundheitsMANAGEMENT” irgendwie rechtfertigen, dennoch interessiert mich persönlich der Präventionsaspekt weitaus mehr als die Managementseite. Auf der anderen Seite ist bei Wahl von zwei BWL-Modulen als Studienschwerpunkt nicht mehr wirklich zu erklären, warum der Studiengang noch PRÄVENTION und Gesundheitsmanagement heißen sollte, wenn gar kein präventionsspezifisches Modul belegt wurde. Es gibt wohl genügend reine BWL-Master, die weitaus mehr Managementwissen vermitteln. Kurz: Der Studiengang scheint mir weder Fisch noch Fleisch zu sein.
  2. Nur wenige Module, die mich wirklich interessieren: Gut, ich konnte jetzt wenigstens zwei Module ausfindig machen, die mich interessieren würden. Das reicht ja vollkommen aus. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob ich in diesen Schwerpunkten auch wirklich arbeiten möchte. Insofern wäre das persönlich zwar ganz interessant, der reale persönliche Nutzen im Berufsleben aber eher gering.
  3. Kosten und Präsenztage: Mit Gesamtkosten von 8880 EURO bewegt sich dieser Masterstudiengang eigentlich schon über meinem Budget. Ich hatte mir eine persönliche Obergrenze von 6000 EURO gesetzt, einfach weil ich momentan noch nicht so viel selbst verdiene und das Geld nicht mehr so locker sitzt, wie es das einst getan hat. Die Präsenztage sind eigentlich kein richtiger Einwand. Letztlich wird das immer notwendig sein, ich habe auch nichts gegen Präsenzphasen. Allerdings hängt es immer von der Teilnehmerverteilung ab, wo diese Präsenzphasen stattfinden. Wenn ich Glück habe, dann ganz in meiner Nähe. Es kommen also keine großen Reise- oder gar Unterbringungskosten dazu. Wenn der Studienschwerpunkt in meiner Nähe aber nicht zustande kommt, muss ich reisen und zwangsläufig mehr bezahlen. Kurzum: Der Studiengang ist zu teuer, egal wie man es dreht und wendet.

So, das war jetzt eine ausführliche Beschreibung. Und jetzt widme ich mich wieder meinem aktuellen Studium. ;)